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Die Geschichte des Ederhofs
Seit über 660 Jahren prägt der Ederhof die Landschaft und Landwirtschaft in der Region. Von der ersten urkundlichen Erwähnung im Mittelalter über Generationen von Bauernfamilien bis zur heutigen ökologischen Ausrichtung – der Hof verbindet Tradition mit Innovation und bewahrt sein historisches Erbe für die Zukunft.
Erste Erwähnung
Der Ederhof wird erstmals urkundlich als "Gut auf der Ödt" erwähnt. Diese mittelalterliche Aufzeichnung markiert den Beginn der dokumentierten Geschichte des Hofes, der seit über 660 Jahren an diesem Ort besteht.
Familie Eder übernimmt
Der Hof geht in den Besitz der Familie Eder über, deren Name sich von der Hofbezeichnung "Öd" ableitet. Fast 240 Jahre lang wird der Hof von der Familie Eder bewirtschaftet.
Errichtung des Haupthauses
1861 wird von einer Gruppe Wanderarbeiter und Maurer aus dem Piemont das Haupthaus des Ederhofs auf den Grundfesten aus Naturstein des Vorgängerbaus erbaut. Es ist ein Haager Querhaus mit böhmischem Gewölbe fast im gesamten Erdgeschoss. Das Haus ist in dieser Form immer noch erhalten.
Kauf durch die Familie Raupach
Meine Eltern Almut und Arndt Raupach erwerben den historischen Dreiseithof mit dem denkmalgeschützten Bundwerkstadl (1839) und Haupthaus (1861). Es folgen umfangreiche Renovierungsarbeiten. Neben einer kleinen Herde mit Deutsch-Angus-Rindern wird eine Friesenpferdezucht aufgebaut.
Anerkennung als Naturland Betrieb
Seit dem Kauf 1984 wird der Hof ökologisch bewirtschaftet. 1987 erfolgt die Anerkennung durch den Naturland Verband. 1988 wird auf der Westseite des Dreiseithofs ein neuer Rinderstall als Offenfrontstall mit Tiefstreu und ein Heu- und Strohlager (mittlerweile als Jungviehstall genutzt) errichtet.
Vom Nebenerwerb zum Vollerwerb
Nach meinem Maschinenbaustudium entscheide ich mich doch für die Landwirtschaft und beginne mit der Meisterausbildung. Die Pferdezucht wird aufgegeben, dafür gibt es jetzt Schweine auf dem Hof. Der Ederhof wird vom landwirtschaftlichen Nebenerwerb meiner Eltern zum Vollerwerbsbetrieb.
Neubau der Schweineställe
Neben einem Zuchstall und einem Maststalls wird ein Getreidelager mit hofeigener Mahl- und Mischanlage gebaut. Zusätzlich wird ein Heu- und Strohlager errichtet, wodurch im Norden des denkmalgeschützten Dreiseithofs ein großer neuer Wirtschaftshof entsteht .
Neubau eines Abferkelstalls
2021 wird ein neuer Abferkelstall in Massivholzbauweise mit 17 Buchten errichtet. Hier verbringt die Muttersau zusammen mit ihren Ferkeln ca. 3 Wochen bis sie zurück in die Gruppenhaltung im Zuchtstall kommen.